Berechnung: Summenpegel inkohärenter 10 Schallquellen Summe Addition addieren Schall Pegel Schallpegel Oktavband Filter Rauschpegel Rauschen Volt Schalldruck Lärm Geräusch - sengpielaudio
 
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Addition   akustischer Pegel von Schallquellen 
 
Berechnung von PegelnSchall, Lärm, Geräusch und Spannung
 
Pegeladdition: Bis zu zehn inkohärente Schallquellen
 
Inkohärent bedeutet, dass die Signale der beiden Kanäle keinen Bezug zueinander haben. Auch der Begriff "unkorreliert" wird hierbei verwendet. Inkohärente Signale sind immer unkorreliert und korrelierte sind immer kohärent.
Umgekehrt trifft dieses nicht allgemein zu. Hier wirken mehrere Quellen als Überlagerung des Schalls zusammen.
Unter Superposition versteht man generell eine Überlagerung: von lateinisch: super = über; positio = Lage, Setzung, Stellung.
Sind zwei inkohärente Quellen gegeben, dann ist ihre kombinierte Wirkung die Summe ihrer akustischen Leistung.
  
Addition von 10 elektrischen Pegeln und akustischen Pegeln
 
Der Rechner kann verwendet werden, um die Pegel von bis zu zehn
inkohärenten elektrischen oder akustischen Quellen zu addieren.

Pegel 1   dB
Pegel 2   dB
Pegel 3   dB
Pegel 4   dB
Pegel 5   dB
Pegel 6   dB
Pegel 7   dB
Pegel 8   dB
Pegel 9   dB
Pegel 10   dB
 Summenpegel  dB
Fülle so viele Pegel-Felder wie notwendig aus und klicke auf die Berechnungs-Taste, um die berechnete Summe zu erhalten. Vorausgesetzt wird, dass jede Schallquelle zur anderen eine Zufallsphasenlage hat.
Bei Dezimal-Eingabe ist stets der Punkt zu verwenden.

Addieren von bis zu dreißig (30) Pegeln in Dezibel

Umrechnung von Schalldruckpegel in Schalldruck und Schall-Intensität

Addition von Amplituden und Pegeln (kohärent und inkohärent)

Oktavbänder

Die zehn Oktavbänder in unserem Hörbereich

Für den Summenschalldruckpegel von n inkohärent abstrahlenden Quellen gilt

SPL Addition 01

Der Bezugsschalldruck p0 ist 20 µPa = 0,00002 Pa = 2 × 10−5 Pa (Effektivwert) ≡ 0 dB.

Aus der Berechnungsformel des Schalldruckpegels ergibt sich unmittelbar, so dass gilt

SPL Addition 02

Dieses in die Gleichung zur Berechnung des Summenschallpegels eingesetzt, ergibt die gesuchte Additionsformel

SPL Addition 03

LΣ = Gesamtpegel und L1, L2, ... Ln = Schalldruckpegel der einzelnen Quellen in dBSPL.
 
Zum Beispiel, addieren von dB-Werten, also drei Pegeln 94.0 + 96.0 + 98.0:
dB-Addition von 3 Werten

Tabelle zum Addieren von zwei inkohärenten Pegeln

Unterschied zwischen zwei Pegeln in Dezibel, die addiert werden sollen
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
3,01 2,54 2,12 1,76 1,46 1,19 0,97 0,79 0,64 0,51 0,41
Betrag, der dem höheren Pegel zugeschlagen wird, um den Summenpegel in dB zu erhalten

Pegelzunahme zweier Schallquellen - sengpielaudio

Addieren der Pegel zweier inkohärenter (unkorrelierter) Schallquellen

Quelle 1  dB
Quelle 2  dB
Quelle 3  dB
Quelle 4  dB
Summe  dB

Addieren von gleich starken inkohärenten Schallsignalen

Gleiche Schallquellen
Pegelzunahme Δ L bei
n gleich lauten Schallquellen
Anzahl n gleich lauter Schallquellen

Pegelzunahme
Δ L in dB

1 0
2 3,0
3 4,8
4 6,0
5 7,0
6 7,8
7 8,5
8 9,0
9 9,5
10 10,0
12 10,8
16 12,0
20 13,0

Mehrere gleich starke Schallquellen erzeugen an einem bestimmten Ort einen Schalldruck, bzw. einen Schalldruckpegel. Bei der Addition solcher inkohärenter Quellen vereinfacht sich die Gleichung zur Berechnung des Summenschalldruckpegels wie folgt:

Formel Summe gleicher Quellen 1

Formel Summe gleicher Quellen 2

Formeln: Δ L = 10 × log n  oder  n = 10(ΔL/10)
Δ L = Pegelzunahme; n = Anzahl der gleich lauten Schallquellen.

Für n = 2 gleich starke, inkohärente Schallquellen ergibt sich eine Pegelzunahme von
10 · log10 2 = +3,01 dB gegenüber dem Fall, dass nur eine Quelle vorhanden ist.

Für n = 3 gleich starke, inkohärente Schallquellen ergibt sich eine Pegelzunahme von
10 · log10 3 = +4,77 dB gegenüber dem Fall, dass nur eine Quelle vorhanden ist.

Für n = 4 gleich starke, inkohärente Schallquellen ergibt sich eine Pegelzunahme von
10 · log10 4 = +6,02 dB gegenüber dem Fall, dass nur eine Quelle vorhanden ist.

Regenbogenlinie

Pegelzunahme bei gleichstarken inkohärenten Schallquellen

Einfach den Wert links oder rechts eingeben.
Der Rechner arbeitet in beiden Richtungen des
Zeichens.
Bei Dezimal-Eingabe ist stets der Punkt zu verwenden.

Gleichstarke inkohärente Schallquellen
Anzahl der Schallquellen n 
 
 ↔  Pegelzunahme Δ L 
dB
Formula1   Formula2
 

Der Gesamtpegel in dB ergibt sich aus dem Pegel einer Schallquelle,
zu dem die Pegelzunahme (der Pegelzuwachs) linear addiert wird.

Siehe auch:
Addition von Amplituden und Pegeln
Addieren von Pegeln in der Tonstudiotechnik
Pegeladdition bis zu 30 Schall- oder Rauschquellen
Addieren von Terzbändern zu einem Oktavbandpegel

Wie addieren sich Schalldruckpegel beim Hören?
Summenpegel von inkohärenten akustischen Schallquellen
Summenpegel von kohärenten Signalen
Das menschliche Lautstärke-Empfinden
Subjektiv empfundene Lautstärke, objektiv gemessener Schalldruck und theoretisch berechnete Schallintensität

 
Beispiel: Der messbare Schallpegel eines Motorrads beträgt in einem bestimmten Abstand 60 dB(A). Wie groß ist der Summenpegel bei 4 Motorrädern gleicher Lautstärke?
Lösung: 60 dB(A) + 10 log 4 = 60 + 6 = 66 dB(A).
Bei der Lärm-Messung von Motorrädern sollte zumindest über die "Ehrlichkeit" des dBA-Messwerts ohne tiefe Frequenzen nachgedacht werden.
 
Kohärente und inkohärente Schallpegel- und Schalldruckwerte sind problemlos zu addieren. Oft wird jedoch gewünscht, die psychoakustisch empfundenen Lautstärken oder Lautheiten zu addieren. Siehe:
 
Wieviel Dezibel (dB) Pegeländerung ist zweimal, halb oder gar viermal so laut?
Wieviel dB erscheinen doppelt so laut zu sein (zweifach)? Hier sind die unterschiedlichen Faktoren. Faktor bedeutet "das Wievielfache", also "wie oft" ... Verdopplung der Lautstärke.
 
Pegel-
Änderung
Lautstärke
Lautheit
Spannung
Schalldruck
Schallleistung
Schallintensität
+40 dB 16 100   10000
+30 dB   8    31,6 1000
+20 dB   4 10 100
+10 dB  2,0 = Verdopplung         3,16 = √10 10
  +6 dB 1,52 fach  2,0 = Verdopplung       4,0
  +3 dB 1,23 fach 1,414 fach = √2  2,0 = Verdopplung 
  - - - - ±0 dB - - - - - - - - 1,0 - - - - - - -    - - - - 1,0 - - - - - - -  - - - - 1,0 - - - - -
  −3 dB     0,816 fach      0,707 fach    0,5 = Halbierung
  −6 dB     0,660 fach    0,5 = Halbierung 0,25
−10 dB      0,5 = Halbierung 0,316     0,1  
−20 dB 0,25         0,100     0,01
−30 dB 0,125         0,0316       0,001
−40 dB 0,0625       0,0100         0,0001
Log. Größe Psychogröße Feldgröße Energiegröße
dB-
Änderung
Lautstärke-
faktor
Amplituden-
faktor
"Leistungs"-
faktor
 
Faktor Änderung Schall-
lautheitspegel

Änderung Schall-
druckpegel

Änderung Schall-
leistungspegel
20 +43,22 dB +26,02 dB  +13,01 dB 
15 +39,07 dB +23,52 dB  +11,76 dB 
10 +33,22 dB +20 dB       +10 dB     
  5 +23,22 dB +13,98 dB    +6,99 dB
  4 +20 dB      +12,04 dB    +6,02 dB
  3 +15,58 dB  +9,54 dB   +4,77 dB
  2 +10 dB       +6,02 dB   +3,01 dB
  - - - - - 1 - - - - - - - - - ±0 dB - - -- -    - - - - ±0 dB - - - --    - - - - ±0 dB - - -- -  
1/2 = 0,5 −10 dB        −6,02 dB  −3,01 dB
     1/3 = 0,3333 −15,58 dB   −9,54 dB  −4,77 dB
  1/4 = 0,25 −20 dB       −12,04 dB    −6,02 dB
1/5 = 0,2 −23,22 dB   −13,98 dB    −6,99 dB
1/10 = 0,1   −33,22 dB   −20 dB        −10 dB     
   1/15 = 0,0667 −39,07 dB   −23,52 dB    −11,76 dB 
1/20 = 0,05  −43,22 dB   −26,02 dB    −13,01 dB 

Lärm

Lärm ist unerwünschter störender, lästiger oder belästigender Schall. Er ist kein physikalisches Phänomen, sondern erst psychische Prozesse können ein Geräusch zu Lärm werden lassen. Es gibt eine Reihe von Lärmdefinitionen.
Wichtig dabei sind:
1. die akustischen Faktoren, die das Geräusch charakterisieren und durch messbare physikalische Größen, wie der Amplitude bzw. dem Schalldruckpegel, der Frequenz, sowie dem Zeitverhalten des Schalls beschrieben werden können.
2. die situativen Faktoren, das heißt Ort, Zeitpunkt und Situation, in der sich die Person beim Auftreten des Geräusches befindet und die Relation zu den Aktivitäten, Intentionen und dem momentanen Befinden der Person, die dem Geräusch ausgesetzt ist.
3. die persönlichen Faktoren der Person, die dem Geräusch ausgesetzt ist, mit ihren erworbenen emotionalen und kognitiven Bezügen zur Schallquelle. Die Tatsache, dass Lärm nicht nur von physikalisch messbaren Größen, sondern "von mehr" abhängt, macht die Herleitung von Methoden und Berechnungsverfahren zur objektive Beschreibung der Störwirkung von Geräuschen problematisch und erklärt die Schwierigkeiten der Lärmbekämpfung, die sich oft zwischen den gemessenen Lärmwerten und der empfundenen Belästigung ergeben.
Kurt Tucholsky schrieb treffend: "Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur" und "Lärm ist das Geräusch der anderen".
 
 
 
Kastrierte Schallpegelwerte in bewerteten dBA werden wie unbewertete Schallpegelwerte in dB addiert.
 
 
 
Audiogeräte zeigen in ihren Datenblättern häufig A-bewertete Pegel − nicht weil das mit unserem Gehör übereinstimmen würde − sondern weil damit beispielsweise Brummkomponenten versteckt werden können, die sonst die Werte in einem Datenblatt schlechter aussehen lassen.
 
Worte an helle Köpfe: Immer fragen, was ein Hersteller wohl zu verbergen hat, wenn die A-Frequenzbewertung angegeben wird. 
*)
 

*) http://www.google.com/search?q=Always+wonder+what+a+manufacturer+Rane&filter=0

Formeln beim Arbeiten mit Schall bzw. Lärm

1 Pascal (Pa)  =  1 Newton/m2
                          =  10 dyn/cm2
                          =  10 Mikrobar
                          ≡  94 dB SPL (Sound Pressure Level)

 
Schalldruckpegel - Sound Pressure Level (SPL)
Schalldruckpegel  Lp = 20 · lg (p / p0) in Dezibel (dB), wobei
p der gemessene Schalldruck als Schallfeldgröße und
p0 der Bezugsschalldruck (Referenz) im gleichen Einheitensystem ist:
p0  =  20 Mikropascal  oder Mikronewton pro m2
      =  0,0002 Mikrobar oder dyn pro cm2.
 
Dieser Bezugsschalldruck
als Schallfeldgröße gehört zu einer Schallwelle
in freier Luft mit einem Schalldruck von
p0 = 0,00002 Pa (N/m²).
 
Schallintensitätspegel - Sound Intensity Level (SIL)
Schallintensitätspegel  II = 10 · lg (I / I0) in Dezibel (dB), wobei
I die berechnete Schallintensität als Schallenergiegröße und
I0 der Bezugsschallintensität (Referenz) im gleichen Einheitensystem ist:
I0 = 10−12 Watt pro m2.
 
Dieser Bezugsschallintensität als Schalleergiegröße gehört zu einer Schallwelle in freier Luft mit einer Schallintensität von
I0 = 10−12 Watt/m2.

Was ist denn Schallpegel?

Eine Reduktion des Schallleistungspegels der Schallquelle um 6 dB führt zu einer Reduktion des Schalldruckpegels und des Schallintensitätspegels am Ort des Empfängers von ebenfalls 6 dB, auch wenn die Schallleistung selbst auf den Faktor 0,25 - der Schalldruck aber auf den Faktor 0,5 und die Schallintensität auf den Faktor 0,25 abgefallen ist. Der Referenzwert (Bezugswert) für den Schallpegel wurde so gewählt, dass sich bei einer Schallkennimpedanz von Z0 = ρ · c = 400 N·s/m3 für den Schallintensitätspegel der gleiche Wert ergibt wie für den Schalldruckpegel. Wir sprechen daher einfach vom "Schallpegel" und lassen offen, ob Schalldruckpegel oder Schallintensitätspegel gemeint ist.
 
 
Tontechniker und Sound-Designer ("Ohrenmenschen") denken bei dem kurzen Wort
"
Schallpegel" einfach an "Schalldruckpegel" (SPL = Sound Pressure Level) als Schallfeldgröße.
 
Akustiker und Schallschützer ("Lärmbekämpfer") meinen mit dem kurzen Wort
"
Schallpegel" wohl eher den "Schallintensitätspegel" als Schallenergiegröße.
Ein Gleichsetzen von Schalldruck und Schallintensität muss zu Problemen führen.   I ~ p2.
 
 
 
 
 
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